Wo sich der Einsatz von Cobots lohnt

Wo sich der Einsatz von Cobots lohnt

Mit dem Bürstensaug-Cobot Whiz baut ISS das Equipment an autonom arbeitenden Reinigungsautomaten aus und festigt die Rolle des Technologieleaders in der FM-Branche. Der Einsatz des Bürstensaug-Cobot entlastet Mitarbeitende von Routinearbeiten und erlaubt ihnen, sich anspruchsvolleren Aufgaben zu widmen.

Während der Cobot autonom die Flächen reinigt, desinfiziert Rafaela Gonçalves häufig berührte Kontaktpunkte wie Türfallen oder Handläufe.

Es gehört zur Strategie von ISS, die modernste verfügbare Technik zu testen und zu nutzen. Der jüngste Schritt auf diesem Weg ist der Einsatz des Bürstensaug-Cobots Whiz. Unermüdlich zieht er seine Bahnen. Sein Einsatzgebiet sind grossflächige Korridore oder Sitzungszimmer, idealerweise spärlich möbliert. «Hier nimmt er unseren Mitarbeitenden der Unterhaltsreinigung anstrengende Routinearbeiten ab und erlaubt ihnen, sich anspruchsvolleren Aufgaben zu widmen», stellt Dominik Dräyer Leiter ISS Excellence Center bei ISS Schweiz, fest. Zudem arbeite der Cobot mit grosser Konstanz und gleichbleibend hoher Qualität. Und dank des eingebauten Reportingsystems lasse sich dies jederzeit belegen, fügt er hinzu.

Leistungsfähig und einfach zu bedienen

Die Handhabung des automatischen Bürstensaug-Cobots ist einfach. Ist die Saugfläche für einen Raum im Gerät abgespeichert, wird das Programm mittels eines QR-Codes aktiviert. Nun fährt Whiz den Raum gemäss Vorgaben ab. Einzig die Ränder und Ecken müssen manuell gereinigt werden. Die ersten Erfahrungen sind erfreulich. «Der Whiz ist einfach zu bedienen und seine Saugleistung ist einwandfrei», betont Antonio Delmonte, ISS Facility Services Manager. Nur beim Unterhalt des Cobots macht er einen Abstrich. Leider ist das Gerät noch nicht selbstreinigend, schmunzelt er.

Maximale Sicherheit und beste Navigationstechnologie

Dank modernster eingebauter Sensor- und 2D/3D-Kameratechnik umfährt der Cobot Hindernisse mühelos und wird auch davor bewahrt Treppen runter zu stürzen. Tritt ein unvorhersehbares Ereignis ein, bleibt das Gerät stehen. «Die Kameras sind im Übrigen so eingestellt, dass sie sich nur zu Navigationszwecken eignen. Kundengeheimnisse können damit keine erfasst werden», unterstreicht Dominik Dräyer.

Der Einsatz eines Staubsauger-Cobots lohnt sich dann, wenn in einem Gebäude regelmässige Saugarbeiten auf grossen offenen Flächen möglich sind. ISS bleibt dran und beobachtet den Markt ständig. Dominik Dräyer hofft, bald auch einen Roboter für die Beseitigung von Grobverschmutzungen im Aussenbereich zu entdecken.

Fotos: Tabea Vogel Fotopoint, SoftBank Robotics